Architekturwettbewerb für Büroneubau in der Bremer Überseestadt abgeschlossen
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  • Ergebnisse werden ab Mitte Februar der Öffentlichkeit präsentiert
 
Köln, 18.01.2011. Zum Sieger des von der STRABAG Real Estate GmbH (SRE) ausgelobten Architekturwettbewerbs für den geplanten Büroneubau an der Konsul-Smidt-Straße in Bremen ist der Entwurf des Architekturbüros Sprenger von der Lippe, Hannover, gekürt worden. Aus Sicht der Jury – bestehend aus den Bremer Architekten Harm Haslob und Martin Pampus, dem Bremer Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing, Iris Geber von der Wirtschaftsförderung Bremen sowie Detlev Neuhaus und Andreas Gruber, SRE-Bereichsleiter Hannover – setze der Siegerentwurf die städtebaulichen und architektonischen Vorgaben des Projekts in hervorragender Weise um. Insgesamt acht Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Vom 14. bis 20. Februar werden alle Ergebnisse im Foyer des World Trade Centers Bremen der Öffentlichkeit präsentiert.

Ziel des Wettbewerbs war es, nördlich der Konsul-Smidt-Straße, gegenüber der denkmalgeschützten Hafengebäude Schuppen I und Speicher I, ein Bürogebäude für eine Investitionssumme von rund 15 Mio. € zu entwickeln, das sich verträglich in die Umgebungsbebauung einfügt und die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans einleitet. Der Siegerentwurf, so die Jury, habe konkrete Aussagen für den Masterplan geliefert und den Maßstab für weitere bauliche Entwicklungen an der Konsul-Smidt-Straße gesetzt.

Geplant werden sollte ein möglichst zusammenhängendes Gebäude mit flexiblem und effizientem Grundriss, das auch architektonisch auf die Besonderheiten des Grundstücks eingeht. Dieses ist zum einen durch die Lage an der wichtigen Längserschließungsstraße der Überseestadt und zum anderen durch die gegenüberliegenden Hafengebäude geprägt. So verlangt der 400 m lange backsteinerne Schuppen I mit seiner ruhigen, rhythmischen Fassade in seiner Umgebung nach einer unaufgeregten, in Material und Form Bezug nehmenden Architektursprache. Die Fassaden, so eine der Vorgaben des Wettbewerbs, sollten daher nicht als raumhohe Glasfassaden, sondern möglichst als Loch- oder Bandfassaden mit massiver Brüstung, Verkleidung mit großflächigen Fassadenplatten, Putzfassade oder Mauerwerk gestaltet werden. Bei den Dächern waren lediglich leicht geneigte Flachdächer erwünscht. Um ein möglichst nachhaltiges Gebäude zu erhalten, war die gewünschte Nutzfläche von rund 5.000 m² auf möglichst flexibel teilbaren Grundrissen zu verwirklichen und eine Tiefgarage für ca. 70 Pkw einzuplanen.